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Pfarrei St. Bartholomäus und Volksbank im Schulterschluss für eine langfristige Standortsicherung

Ahlen, 10.06.2026 – Nach fast zweijähriger Verhandlungsphase haben Vertreter der Pfarrei St. Bartholomäus Ahlen und der Volksbank im Münsterland verbindlich die Weichen für die zukünftige Nutzung des Gebäudes der Volksbank an der Weststraße und damit für die langfristige Standortsicherung für Ahlen gestellt.

Demnach wird das Erbbaurecht mit Ablauf des 31. Dezember 2029 von der Volksbank an die Pfarrei zurückgegeben. Das Gebäude geht zu diesem Zeitpunkt vollständig in das Eigentum der Pfarrei über. Diese plant, das Gebäude perspektivisch neu zu entwickeln, und befindet sich hierzu auf der Suche nach einem Investor. Interessenten können sich gerne im Pfarrbüro melden. Ziel ist es, bereits am 1. Januar 2030 mit ersten Maßnahmen auf dem Gelände beginnen zu können, um einen möglichst nahtlosen Übergang zu gewährleisten.

In intensiven und konstruktiven Gesprächen in sachlicher und vertrauensvoller Atmosphäre wurde diese einvernehmliche Lösung gefunden, die die wechselseitigen Interessen berücksichtigt. Diese bietet für die Verhandlungspartner Planungssicherheit und liefert auch für die Stadt Ahlen und deren Bürgerinnen und Bürger einen echten Mehrwert vor dem Hintergrund eines klaren Bekenntnisses der Volksbank zur Region und zum Standort Ahlen.

Das Volksbank-Gebäude wurde 1974 am heutigen Standort auf dem Grundstück des ehemaligen Pfarrhauses der Pfarrei St. Bartholomäus errichtet. Eigentümer des Grundstücks ist die Pfarrei. Der Volksbank wurde seinerzeit ein Erbbaurecht eingeräumt. Der zugrundeliegende Erbbaurechtsvertrag wurde ursprünglich mit einer Laufzeit von 99 Jahren abgeschlossen.

„Das Gebäude wird weder den heutigen energetischen Anforderungen noch den Bedürfnissen einer modernen Arbeitswelt gerecht. Zugleich hat sich das Kundenverhalten deutlich verändert – unsere Kundinnen und Kunden erwarten heute eine zeitgemäße, erlebbare Volksbank“, so Volksbank-Vorstand Thomas Schmidt.

Vor diesem Hintergrund trat die Volksbank an die Pfarrei heran, um den bestehenden Erbbaurechtsvertrag einvernehmlich vorzeitig zu beenden und so für beide Parteien einen vertretbaren Handlungsspielraum zu schaffen, der Planungssicherheit und Zukunftsfähigkeit zum Ziel hat. Ein persönliches Treffen im Sommer 2024 zwischen den Vorstandsmitgliedern der Volksbank, Thomas Schmidt und Martin Weber, sowie der seinerzeit neuen Pfarreileitung Pfarrer Bernd Egger und Pastoralreferent Ralf Peters läutete eine neue lösungsorientierte Verhandlungsphase ein.

Die enge und professionelle Zusammenarbeit der Verhandlungsgruppe auf Arbeitsebene führte schließlich zu einem für beide Seiten ausgewogenen, auskömmlichen und zufriedenstellenden Ergebnis.

Volksbank-Vorstand Thomas Schmidt betont dieses ausdrücklich in seiner Stellungnahme. „Ich danke der Pfarreileitung und der gesamten Verhandlungsgruppe der Pfarrei ausdrücklich für das Verständnis und die Bewertung der Gesamtsituation, für die Bereitschaft zum konstruktiven Dialog, für das professionelle und partnerschaftliche Vorgehen und für die Annahme der Herausforderung einer ziel- und lösungsorientierten Entscheidungsfindung zur Unterstützung unserer regionalen Verantwortung.“

Pastoralreferent Ralf Peters ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir unseren Beitrag dazu leisten konnten, den Standort der Volksbank in Ahlen nachhaltig zu sichern.“

Die Volksbank befindet sich parallel dazu nach eigenen Angaben bereits in aussichtsreichen Gesprächen über einen neuen Standort in zentraler Lage in Ahlen. „Wir wollen die nun gegebene Planungssicherheit und die Übergangszeit nutzen, um uns mit einer modernen Niederlassung in Ahlen neu zu positionieren, um ein längerfristiges Provisorium zu vermeiden. Dieses bedeutet konkret, im klaren Bekenntnis zum Standort in der größten Stadt des Kreises Warendorf, dass wir auch weiterhin mit allen Beratungs- und Servicedienstleistungen vertreten sind und bleiben“, so Regionaldirektor Peter Schmidt abschließend zur zukünftigen Ausrichtung der Volksbank.

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