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Volksbank im Münsterland passt SB-Ausstattung in Filialen an: Kundenfeedback und gesetzliche Vorgaben werden berücksichtigt

Münsterland, 28. August 2026 – Die Volksbank im Münsterland richtet ihre Selbstbedienungsangebote an neuen gesetzlichen Anforderungen sowie am veränderten Nutzungsverhalten ihrer Kundinnen und Kunden aus. Dazu wird die Ausstattung mit Selbstbedienungsterminals und Kontoauszugsdruckern an verschiedenen Standorten neu geordnet. Gleichzeitig reagiert die Volksbank auf Rückmeldungen von Kundinnen und Kunden, prüft bereits eingeleitete Maßnahmen und passt das weitere Vorgehen an.

„Die aktuellen Kundenreaktionen zeigen uns sehr deutlich, dass wir die Bedeutung einzelner Standorte und gewohnter Serviceangebote für viele Menschen teilweise anders eingeschätzt haben, als sie tatsächlich erlebt werden“, sagt Marcus Börgel, Bereichsdirektor Omnikanalmanagement und Privatkundenbank der Volksbank im Münsterland. „Für die offenen Rückmeldungen sind wir dankbar. Sie haben uns dabei geholfen, unsere Entscheidungen noch einmal kritisch zu hinterfragen, um gezielt nachzusteuern.“

Grundlage der Anpassungen in den Filialen sind gesetzliche Anforderungen des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes. Es schreibt neue technische Standards für Selbstbedienungsterminals vor, die mit den aktuellen Terminals nicht umsetzbar sind, zum Beispiel Sprachausgaben und anpassbare Schriftgrößen. Hierfür sind Anpassungen und Ersatzinvestitionen notwendig, da alte Geräte technisch vom Netz genommen werden und neue Geräte angeschafft sowie aufgebaut werden müssen. „Leider liegen die Liefertermine der neuen Geräte teilweise zeitlich hinter den technisch erzwungenen Abschalttermine der alten Geräte. Es handelt sich somit derzeit um eine temporäre Situation, für die wir uns entschuldigen müssen“, so Marcus Börgel. 

Gleichzeitig sind die ausgewerteten Nutzungszahlen vieler Geräte in den vergangenen Jahren stetig rückläufig. Auf Basis dieser Entwicklungen hatte die Bank ihre SB-Ausstattung neu ausgerichtet. Dies bedeutet, dass grundsätzlich weniger Geräte neu beschafft werden müssen. Das Ausmaß der aktuellen temporären Reduzierung liegt allerdings hauptsächlich in der zeitlichen Lücke zwischen Abbau und Wiederaufbau von alten und neuen Geräten. Die starken Reaktionen aus Teilen des Geschäftsgebiets haben dabei gezeigt, dass neben statistischen Kennzahlen auch die subjektive Wahrnehmung von Erreichbarkeit, Gewohnheit und Servicequalität für viele Kundinnen und Kunden eine große Rolle spielt.

„Selbstverständlich stehen wir weiterhin hinter dem Ziel, unsere SB-Infrastruktur wirtschaftlich, zukunftsfähig und im Einklang mit gesetzlichen Anforderungen aufzustellen“, sagt Marcus Börgel. „Gleichzeitig nehmen wir die Kritik unserer Kundinnen und Kunden wahr und ernst. Deshalb haben wir die Auswirkungen vor Ort noch einmal sorgfältig bewertet.“

Als unmittelbare Reaktion wird der bisherige Abbauplan ausgesetzt. Laufzeiten der installierten Geräte werden verlängert, wo es technisch möglich ist. Zudem prüft die Volksbank gemeinsam mit ihren technischen Dienstleistern, welche bereits außer Betrieb genommenen Geräte reaktiviert werden können. Zur Überbrückung werden vorhandene Geräte bei Bedarf zwischen einzelnen Standorten neu verteilt. Neu gelieferte Geräte sollen unmittelbar installiert werden. Besonders kurzfristig wird die Situation in Greven verbessert: Dort werden wieder SB-Terminals mit integriertem Kontoauszugsdrucker zur Verfügung gestellt.

Außerdem ermöglicht die Volksbank im Münsterland für den Übergangszeitraum kostenlose Überweisungen per Telefon und an den persönlich besetzten Bankschaltern. Darüber hinaus stehen das KundenDialogCenter (KDC), die Beratungsfilialen sowie digitale Angebote für alle Serviceanliegen zur Verfügung. Kundinnen und Kunden, die Unterstützung bei digitalen Anwendungen wünschen, erhalten weiterhin individuelle Hilfestellung. Unverändert gilt: Die Bargeldversorgung im Geschäftsgebiet bleibt weiterhin gewährleistet.

„Unser Anspruch ist und bleibt eine bedarfsgerechte Versorgung der Menschen im Münsterland“, erklärt Marcus Börgel. „Dabei wird es nicht allein um technische oder wirtschaftliche Kennzahlen gehen. Entscheidend ist auch, wie unsere Kundinnen und Kunden die Erreichbarkeit und Nutzbarkeit unserer Angebote erleben.“

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